Wohnen im Alter: Ratgeber für Senioren und ihre Angehörigen
Lesedauer: 4 Minuten
09. November 2024
Was ist wichtig für das Wohnen im Alter
Altersgerechtes Wohnen für Senioren
Mit dem Älterwerden ändern sich viele Aspekte des Lebens – und besonders die Wohnsituation spielt dabei eine zentrale Rolle. Die richtige Immobilie, angepasst an die individuellen Bedürfnisse und die gesundheitliche Situation, kann dazu beitragen, dass Senioren möglichst lange sicher und komfortabel im eigenen Zuhause leben können.
Im Folgenden erläutern wir ausführlich, was es beim Thema „Wohnen im Alter“ zu beachten gibt, welche Vorkehrungen wichtig sind und geben praktische Tipps zur frühzeitigen Planung.
Alles rund um den Immobilienverkauf nach einer Erbschaft
Barrierefreies Wohnen – Ein Grundpfeiler für mehr Lebensqualität und Sicherheit
Mit zunehmendem Alter steigen die Anforderungen an die Wohnumgebung. Für viele ältere Menschen sind Treppenstufen, schmale Türen oder eine unpraktische Raumaufteilung problematisch. Barrierefreies Wohnen trägt entscheidend dazu bei, die Mobilität und Eigenständigkeit zu fördern und Unfallrisiken zu minimieren. Folgende Anpassungen sind ratsam:
Stufenlose Zugänge - Ein stufenloser Eingangsbereich erleichtert das Eintreten und Ausgehen – besonders für Senioren, die auf Gehhilfen oder Rollstühle angewiesen sind.
Breite Türdurchgänge - Türen mit einer Breite von mindestens 90 cm ermöglichen auch mit einem Rollator oder Rollstuhl komfortables Bewegen innerhalb der Wohnung.
Badezimmer-Optimierungen - Das Badezimmer ist einer der gefährlichsten Räume im Alter. Eine bodengleiche Dusche minimiert Stolpergefahren, Haltegriffe bieten mehr Sicherheit beim Aufstehen und Hinsetzen, und rutschfeste Bodenbeläge verhindern Stürze.
Sichere Küche - Die Küche sollte übersichtlich und ergonomisch gestaltet sein. Herdplatten mit Abschaltautomatik und leicht erreichbare Schränke tragen zur Sicherheit bei.
Wichtig ist, dass eine barrierefreie Immobilie nicht nur den Alltag erleichtert, sondern auch den Wert der Immobilie steigern kann. Die Nachfrage nach barrierefreien und seniorengerechten Immobilien wächst stetig. Hierbei kann Ihnen auch ein Makler behilflich sein, wenn es um die Wertermittlung, die Vermietung oder den Verkauf geht.
Mögliche Wohnform für Senioren
Die passende Wohnform – Von Eigentum bis Betreutem Wohnen
Ob eigenes Haus, barrierefreie Eigentumswohnung oder betreutes Wohnen – die Wohnform sollte zu den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen passen. Senioren haben heute vielfältige Optionen, die Vor- und Nachteile mit sich bringen:
Eigenheim behalten - Viele Senioren bevorzugen das Verbleiben in den eigenen vier Wänden, da das eigene Heim oft mit schönen Erinnerungen verbunden ist. Dies setzt jedoch voraus, dass das Haus oder die Wohnung barrierefrei gestaltet werden kann und dass eventuell Dienstleistungen wie ein mobiler Pflegedienst in Anspruch genommen werden.
Altersgerechte Mietwohnung - Eine seniorengerechte Mietwohnung ist eine attraktive Option für ältere Menschen, die sich nicht mehr um Instandhaltung und Pflege eines eigenen Hauses kümmern möchten. Senioren sollten bei der Auswahl einer Mietwohnung auf eine gute Lage (Nahversorgung, Ärzte und Apotheken) und eine seniorenfreundliche Gestaltung achten.
Betreutes Wohnen - Diese Wohnform bietet die Kombination aus einer eigenen Wohnung und umfangreichen Serviceangeboten. Senioren können unabhängig leben und haben dennoch die Sicherheit, bei Bedarf Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Diese Unterstützung reicht oft von Alltagshilfen bis hin zur medizinischen Betreuung.
Wohngemeinschaften für Senioren - Immer beliebter werden Wohngemeinschaften, in denen Senioren gemeinsam wohnen und sich gegenseitig unterstützen. Dies fördert soziale Kontakte und bietet gleichzeitig ein gewisses Maß an Sicherheit.
Absicherung & Vorsichtsmaßnahmen
Finanzielle Absicherung und frühzeitige Planung der Finanzen
Ein zentraler Aspekt des Wohnens im Alter ist die finanzielle Absicherung. Besonders, wenn bauliche Veränderungen erforderlich sind oder ein Umzug geplant wird, sind frühzeitige finanzielle Überlegungen und Planungen sinnvoll. Wichtige Punkte sind:
Finanzierung von Umbaumaßnahmen - Barrierefreie Anpassungen können erhebliche Kosten verursachen. Informieren Sie sich über staatliche Förderprogramme wie die KfW-Förderung, die speziell für altersgerechte Umbauten Zuschüsse oder günstige Kredite anbietet.
Immobilienverkauf oder -vermietung - Für Senioren, die ihre Immobilie nicht mehr selbst nutzen möchten, kann ein Verkauf oder die Vermietung eine sinnvolle Option sein. Die finanziellen Mittel aus einem Immobilienverkauf können in eine seniorengerechte Wohnung oder das Betreute Wohnen investiert werden.
Langfristige Mietkosten planen - Besonders im Mietverhältnis ist es wichtig, dass die monatliche Miete auch langfristig bezahlbar bleibt. Eine kleinere und zentral gelegene Wohnung kann die Fixkosten senken und ist oft praktischer.
Immobilienrente - Eine Alternative, um im eigenen Haus zu bleiben und gleichzeitig von dessen Wert zu profitieren, ist die Immobilienrente. Hierbei wird das Haus verkauft, aber das Wohnrecht behalten, und die Auszahlung erfolgt in Form einer monatlichen Rente. So bleibt die finanzielle Freiheit ohne einen Umzug gewährleistet.
Wenn es ernst wird im Alter
Pflege und Unterstützung – Vorsorge für den Ernstfall
Auch wenn man sich noch fit fühlt, ist es wichtig, im Vorfeld Vorkehrungen für eine mögliche Pflegebedürftigkeit zu treffen. Verschiedene Formen der Pflege und Unterstützung sollten frühzeitig bedacht werden:
Ambulante Pflege und Haushaltshilfen - Wenn der Alltag beschwerlicher wird, können ambulante Pflegekräfte oder Haushaltshilfen eine große Unterstützung sein. Die Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad Teile der Kosten.
Pflegeheim und Betreutes Wohnen - Für viele Senioren ist ein späterer Umzug in ein Pflegeheim oder eine betreute Wohneinrichtung eine mögliche Option, wenn die Selbstständigkeit eingeschränkt ist. Es empfiehlt sich, bereits frühzeitig Einrichtungen zu besichtigen und Wartelisten im Auge zu behalten.
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung - Mit einer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung können Angehörige bevollmächtigt werden, Entscheidungen zu treffen, falls dies notwendig wird. Eine rechtzeitige Regelung schafft Klarheit und gibt Sicherheit.
Technische Hilfsmittel - Vom Hausnotruf über Bewegungsmelder bis hin zu smarten Hausautomatisierungen – technische Hilfsmittel können den Alltag im Alter erleichtern und für mehr Sicherheit sorgen. Besonders Notrufsysteme, die per Knopfdruck Hilfe holen, sind sinnvoll.
Umzug frühzeitig ins Auge fassen
Den Umzug ins Altersgerechte Zuhause frühzeitig planen
Ein Umzug im Alter ist oft mit physischen und emotionalen Herausforderungen verbunden. Daher empfiehlt es sich, diesen Schritt rechtzeitig zu planen und ihn anzugehen, solange man noch mobil und entscheidungsfähig ist.
Professionelle Umzugshilfe und Checklisten - Viele Dienstleister bieten spezielle Senioren-Umzüge an, bei denen der gesamte Prozess durch Profis organisiert wird – von der Sortierung bis zum Transport.
Immobilienbewertung und Beratung - Bevor ein Verkauf oder Umzug in Betracht gezogen wird, sollte der Marktwert der Immobilie von einem Makler ermittelt werden. Dies schafft Transparenz und erleichtert die Planung.
Die richtige Lage - Eine altersgerechte Wohnlage in der Nähe von Ärzten, Apotheken, Einkaufsmöglichkeiten und eventuell der Familie kann entscheidend für das Wohlbefinden und die Mobilität im Alter sein.
Fazit
Selbstbestimmt und sicher Wohnen im Alter
Wir unterstützen sie
Für sie da!
Das Wohnen im Alter erfordert vorausschauende Planung und die Anpassung der Wohnsituation an sich verändernde Bedürfnisse. Ob durch Umbauten im eigenen Zuhause, den Umzug in eine barrierefreie Wohnung oder die Wahl des Betreuten Wohnens – je früher die Weichen gestellt werden, desto besser ist man für die Zukunft vorbereitet. Ein erfahrener Immobilienmakler kann dabei unterstützen, die passende Lösung zu finden und alle nötigen Schritte kompetent zu begleiten.
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